erschienen in health@work 02/2015

Wir schreiben das Jahr 2025. Wir treffen uns auf einer Tagung zur Mentalen Stärke am Arbeitsplatz. Der Hauptvortrag hat das Thema „Der Paradigmenwechsel ist vollbracht. Führung = Unterstützung“. Lesen Sie hier Auszüge aus der Rede: „ …. Es begann 2013, als das BMAS zur Überraschung aller Experten das Arbeitsschutz-Gesetz konkretisiert und die psychische Gesundheit explizit zum Bestandteil der Gefährdungsbeurteilung gemacht hat. Niemand ahnte, welche weitreichenden Auswirkungen diese „kleine Text-Änderung“ hatte. Nach und nach machten sich Unternehmen auf den Weg, das für ihre Arbeitsplätze und Situation passende System zu implementieren. Die Führung musste sich mit möglichen psychischen Risiken und Maßnahmen der Verhältnisprävention auseinandersetzen. Experten, wie z.B. Fachkräfte für Arbeitssicherheit, Betriebsärzte, Sozialberater und Arbeitspsychologen wurden mit den ergänzenden Fachgebieten vertraut gemacht. Obwohl ständig über Burnout gesprochen wurde, war es durchaus schwierig, dieses zusätzliche Handlungsfeld neben einer Vielzahl anderer Führungsthemen, wie Datenschutz, CSR, QM etc. in den Fokus zu rücken. Unsicherheiten und bereits vorhandene Überforderung der Führungskräfte führten zu Blockaden. Was hat schließlich die Veränderung gebracht? mehr