Überraschend viele angehende Akademiker haben ungesunden Stress – und nehmen mit steigender Semesterzahl immer öfter professionelle Hilfe in Anspruch. Dauerstress macht an deutschen Hochschulen viele Studenten so mürbe, dass sie psychotherapeutische Hilfe suchen. Jeder Vierte (27 Prozent) gab in einer Umfrage an, der Druck sei schon mal so hoch gewesen, dass ihm mit den üblichen Entspannungsstrategien nicht mehr beizukommen war. Die bundesweit größte Krankenkasse präsentierte neben ihrem „TK-Gesundheitsreport 2015“ (PDF Download der Studie 2017 ) auch den „TK-CampusKompass“ (PDF Download der Studie) , für den das Institut Forsa 1000 repräsentativ ausgewählte Studierende zu ihrem Lebensstil befragt hatte. Laut Kassen-Daten hatten nach ärztlichen Diagnosen 30 Prozent der Studentinnen psychische Probleme, unter den männlichen Kommilitonen waren es 15 Prozent. mehr zum Thema lesen in der Wirtschaftswoche